Baukindergeld - Update

Der staatliche Zuschuss für euer eigenes Zuhause

Ihr Lieben, bereits vor einiger Zeit haben wir euch über die Neuerungen mit der Einführung des Baukindergeldes vertraut gemacht und die wichtigsten Infos dazu erläutert.

Damit ihr nicht den Überblick verliert, gibt es heute für euch mal ein Update mit allem, was ihr wissen müsst.

Das Baukindergeld ist ein Zuschuss des Staates, den ihr nicht zurück zahlen müsst. Somit soll es Familien mit Kindern und auch Alleierziehenden ein Stück weit leichter gemacht werden, den Traum von den eigenen vier Wänden zu realisieren und zu finanzieren. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung handelt.

Pro Kind erhaltet ihr 12.000 EUR, ausgezahlt bekommt ihr das Geld aber nicht auf einmal sondern in zehn jährlichen Raten zu je 1.200 EUR. Wenn ihr das errichtete oder erworbene Wohneigentum dann ununterbrochen zehn Jahre selbst für Wohnzwecke nutzt. Ob ihr einen Anspruch auf Baukindergeld habt, hängt auch von eurem gesamten Bruttojahreseinkommen ab. Dieses darf bei einem Kind die Summe von 90.000 EUR nicht übersteigen, mit jedem weiteren Kind steigt diese Summe um 15.000 EUR. Wichtig ist, dass das Kind / die Kinder unter 18 ist / sind und in eurem Haushalt lebt / leben - und dass einer von euch kindergeldberechtigt ist. Für Kinder, die nach Antragseingang geboren werden beziehungsweise in den Haushalt aufgenommen werden, kann leider kein Baukindergeld beantragt werden. Ebenso ist es wichtig, dass ihr frühestens am 01. Januar 2018 den Kaufvertrag für euer Haus / eure Wohnung unterzeichnet oder die Baugenehmigung erhalten habt. Das neue Zuhause muss zum Stichtag eure einzige Wohnimmobilie sein.

Die Beantragung des Baukindergeldes erfolgt erst nach dem Einzug in euer neues Zuhause - muss jedoch spätestens drei Monate nach dem Einzug erfolgen. Maßgeblich ist das in der amtlichen Meldebestätigung genannte Einzugsdatum. Ihr müsst mit dem Antrag nachweisen, dass ihr die Förderbedingungen einhaltet. Dafür benötigt ihr die folgenden Dokumente:

Einkommensteuerbescheide: Ihr müsst mit den Einkommensteuerbescheiden das Haushaltseinkommen nachweisen - und zwar das des zweiten und dritten Kalenderjahres vor Antragseingang. Es geht dabei um den Antragsteller selbst und - sofern vorhanden - den im Haushalt lebenden Ehe- oder Lebenspartner oder Partner aus eheähnlichen Gemeinschaften. Reicht ihr euren Antrag in 2019 ein, benötigt ihr die Einkommensteuerbescheide aus den Jahren 2016 und 2017.

Meldebestätigungen: Die Selbstnutzung muss mit der Meldebestätigung nachgewiesen werden. Es muss der Hauptwohnsitz des Antragstellers, der im Antrag angegebenen Kinder sowie seines Ehe- oder Lebenspartners oder des Partners aus der eheähnlichen Gemeinschaft genannt werden.

Grundbuchauszug: Der Grundbuchauszug ist der Nachweis über euren Eigentumserwerb und muss ebensfalls vorgelegt werden. Falls der Grundbucheintragung über den Eigentümerwechsel noch nicht vorliegt, kann der Nachweis auch mit der Auflassungsvormerkung erfolgen.

Übrigens werden die Zuschussraten jährlich ausgezahlt. Hat die KfW eure Nachweise positiv geprüft, wird die erste Zuschussrate auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Ihr erhaltet zusätzlich eine Auszahlbestätigung mit Nennung des Auszahlungstermins. In den folgenden neun Jahren erfolgt die Zahlung der Zuschussraten immer im gleichen Monat wie die Erstauszahlung.

Alle wichtigen Infos nochmal zusammengefasst, weitere nützliche Links und einen Check findet ihr auf www.kfw.de/baukindergeld.

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