Mehr Geld für Ihren Hausbau: Baukindergeld als Eigenheimzulage

Wer kann sich noch vage an die „Eigenheimzulage“ erinnern? Mit dem neuen Baukindergeld soll genau die einstige, bei vielen Bauherren sehr beliebte, Eigenheimzulage wieder aufgegriffen werden. Der Zweck ist klar ersichtlich. Denn es sollen sich auch junge Familien mit einem kleineren Budget ein Haus leisten können. Schließlich sollte jeder in den Genuss kommen sich seinen eigenen Traum vom Haus zu erfüllen.

Jedoch ist der Beschluss seitens der CDU und SPD noch nicht rechtskräftig. Also heißt es für alle jungen Familien, die den großen Wunsch nach Ihrem eigenen Haus hegen, abzuwarten und zu hoffen. Bei bauen.wiewir möchten wir Euch jedoch bereits jetzt mit allen Fakten rund um das Thema Baukindergeld bekanntmachen und Euch mitteilen wer überhaupt Recht auf Baukindergeld hat und wie hoch dieses ausfallen könnte.

Wer hat Recht auf ein Baukindergeld?

Das Baukindergeld gilt Familien, die mindestens ein Kind haben und einen Kindergeldanspruch vorweisen können. Dieses Kind sollte im neu erworbenen Wohneigentum leben und seinen ständigen Wohnsitz in diesem Eigenheim besitzen. Auch bei getrennt lebenden Eltern gilt, wo das Kind seinen festen Wohnsitz hat, dort ist auch die Beantragung eines Baukindergelds möglich. Hinzu kommt, dass wenn der Anspruch auf Kindergeld für das Kind nicht mehr besteht, weil es das fünfundzwanzigste Lebensjahr erreicht hat, auch kein Baukindergeld mehr erworben werden kann. Demnach ist das Baukindergeld ausschließlich dann zu beantragen, solange das Kind noch unter 25 Jahren ist und seinen festen Wohnsitz im Hause der Eltern vorweisen kann.

Hinzu kommt, dass nur Eltern mit einem bestimmten Jahresbruttoeinkommen ein Baukindergeld beantragen können. Hierbei handelt es sich um eine fixe Grenze, die nicht überschritten werden darf. Solange beide Eltern gemeinsam nicht mehr als 70 000 € brutto erwirtschaften, ist eine Beantragung des Baukindergeldes möglich. Der Grund ist der, dass das Baukindergeld ausschließlich Familien helfen soll, die sich den Traum vom Wohneigentum auch mit kleinerem Budget realisieren möchten und es nicht können. Hier greift der Staat unter die Arme und hilft mit der Wohnbauförderung und dem Baukindergeld dabei Familien ein Eigenheim zu ermöglichen.

Wie hoch würde das Baukindergeld ausfallen?

Es ist in Planung, dass das Baukindergeld 10 Jahre lang in einer Höhe von 1200€ pro Jahr ausgezahlt wird. Diese Förderung hilft jungen Familien ungemein sich trotz steigender Grundstücks- und Wohnbaupreise dennoch ein Eigenheim zu finanzieren.

Gedacht ist das Baukindergeld für diejenigen, die wenig bis kein Eigenkapital vorweisen können und ohne diese Förderung gar nicht erst die Chance hätten ein Haus zu bauen. Deswegen möchte der Staat in Zukunft genau für solche Menschen da sein und Ihnen helfen, bereits in jungen Jahren ein Eigenheim zu erbauen, damit Sie im hohen Alter besser abgesichert sind und Ihr Wohneigentum bis dahin ausbezahlt haben. Die neue Idee der Erhöhung der Wohnbauförderungsgenze und die Einführung des Baukindergeldes soll die damalige Eigenheimzulage zumindest teilweise ersetzen. Denn auch in Ballungsräumen, da wo die Wohnbaupreise und die Mietpreise unglaublich hoch ausfallen, sollten junge Familien wissen, dass Sie nicht alleine auf sich gestellt sind, sondern auch der Staat Ihnen gerne zur Seite stehen möchte.

Bauen.wiewir Hausbautipps: Sobald das Baukindergeld rechtskräftig ist, können es Familien rückwirkend bis Juli 2017 nachbeantragen.

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