Baunebenkosten beim Bau eines Fertighauses - Teil 2

Ihr Grundstück ist gekauft, erschlossen und vermessen. Das sind wirklich erfreuliche Nachrichten, denn damit sind Sie Ihrem Traumhaus schon ein großes Stückchen näher gekommen. Jetzt geht´s an die Bauphase!

Baunebenkosten: Der Fertighausbau kann losgehen

(a) Es ist soweit! Der Bauantrag kann an die Baubehörde überreicht werden. Halt! Fallen da nicht wieder Baunebenkosten an? Abhängig von Ihrem Bauvorhaben und natürlich von der Gebührensatzung Ihrer Gemeinde variiert die Gebühr. Die Baugenehmigung ist ein Jahr lang gültig weshalb man in dieser Zeit den Fertighausbau beginnen sollte.

(b) Vorsicht, Prüfstatiker notwenig! In Berlin, Brandenburg und Hessen ist eine zusätzliche Begutachtung von einem Prüfstatiker vorgeschrieben. Er erstellt einen Prüfbericht über den Rohbau und überprüft die Bewehrung der Bodenplatte.

(c) Wenn bei Ihnen Bäume auf dem Grundstück stehen und diese beim Bau hinderlich sind müssen diese entfernt werden. Abhängig vom Stammumfang ist möglicherweise eine Genehmigung für eine Baumfällung bei der Gemeinde erforderlich (Kosten bis zu 500€).

(d) Auf Ihrem Grundstück entsteht eine Baustelle. Das freut Sie, es tut sich endlich was. Aber vergessen Sie nicht die nächsten Baunebenkosten die auch hier auf Sie warten können. Zum einen muss gegebenenfalls eine Baustraße eingerichtet werden), zum anderen muss der zu bebauende Boden geebnet und falls ein Keller geplant ist, eine Baugrube ausgehoben werden. Je nach Bodenklasse, zum Beispiel felsiger Boden, variieren die Aushubkosten.

Die Baunebenkosten für die Strom- und Wasserversorgung auf der Baustelle sollten Sie ebenfalls in Ihre Kalkulation mit aufnehmen.

bauen.wiewir Tipp - Sparen Sie Baunebenkosten Achten Sie nicht auf die Wahl Ihres Grundstückes und auf die Zusatzleistungen Ihrer Baufirma.

Bei bauen.wiewir fallen für Sie weniger Baunebenkosten an, weil wir gerne viele Zusatzkosten für Sie übernehmen und diese bereits in unseren online einsehbaren Hauspreisen einkalkuliert sind!

(e) Verzichten Sie bitte nicht auf wichtige Versicherungen, denn auch wenn wir Ihr bauen.wiewir Haus zuerst in unserer Fertigung produzieren und es innerhalb 2-3 Tagen auf Ihrem Grundstück errichtet ist, ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung unverzichtbar. Warum? Diese Versicherung deckt jegliche Schäden ab, die Sie, Freunde oder Verwandte auf der Baustelle verursachen.

Wenn Sie Ihr Fertighaus als Ausbauhaus erwerben, helfen Ihnen meistens Freunde oder Verwandte unentgeltlich bei den handwerklichen Arbeiten. Hier ist eine Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft ratsam.

Die Baunebenkosten für Ihre Versicherungen lohnen sich, damit Sie nicht auf dem Trockenen sitzen, falls doch etwas passiert.

(f) Jetzt sind Sie soweit, Ihr Haus steht. Aber was ist mit dem Außenbereich? Bitte nicht vergessen! Der Weg zur Haustür muss noch gepflastert werden, Ihre Terrasse (60€ pro m²) sowie der Garten müssen natürlich ebenfalls finanziert werden und vielleicht wünschen Sie sich auch noch ein Gartenhäuschen? Planen Sie diese Kosten von Anfang an mit ein.

Baunebenkosten: Das Fertighaus bewohnbar machen

Schließlich ist es soweit und Ihr Traumhaus steht. Jetzt fehlt nur noch der Innenausbau. Auch hier gibt es Baunebenkosten mit denen Sie rechnen müssen.

(a) Stellen Sie sich vor, Sie stehen in Ihrem Haus in Ihrer neuen, wunderschönen Küche und sehen in den offenen Wochenbereich. Stopp! Die Küche, die natürlich auf Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse angepasst sein sollte , bietet eine große Spannweite der der Baunebenkosten. Diese sollten Sie bereits vorab in Ihre Rechnung mit aufnehmen.

(b) Sind Bodenbeläge in Ihrem Hauspreis enthalten? Wenn nicht, müssen Sie diese unbedingt in Ihre Kalkulation aufnehmen. Hier unterscheiden sich die Preise je nach Material. Möchten Sie gerne Fliesen und Holzdielen oder entscheiden Sie sich für eine kostenfreundlichere Variante wie Laminat oder Teppichböden?

(c) Zum Schluss fallen natürlich auch Malerarbeiten in Ihrem Neubau an. Falls diese Kosten nicht in Ihrem Hauspreis enthalten sind, sollten Sie diese in Ihre Baunebenkosten mit aufnehmen.

bauen.wiewir Tipp - Sparen Sie Baunebenkosten Sie können Baunebenkosten sparen, wenn Sie beispielsweise Malerarbeiten in Eigenleistung erbringen.

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