Wie lasse ich ein qualifiziertes Bodengutachten erstellen?

Träumen auch Sie vom eigenen Haus? Schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich vor, wie Sie durch die einzelnen Räume Ihres Traumhauses laufen. Doch plötzlich fallen Ihnen Risse auf. Wie kann das bei einem neu errichteten Haus denn überhaupt möglich sein? Die Antwort darauf befindet sich im Boden, auf welchem Ihr Haus steht. Um die Standfestigkeit Ihres Eigenheims zu gewährleisten und ungeplante Kosten zu vermeiden empfiehlt es sich, noch vor dem ersten Spatenstich ein qualifiziertes Bodengutachten erstellen zu lassen. Erfahren Sie hier, was Sie dabei alles beachten müssen und welche Vorteile Ihnen eine Bodenuntersuchung beim Hausbau verschafft.

Wozu dient das Bodengutachten und was habe ich davon?

Mit einem qualifizierten Bodengutachten verringern Sie die Gefahr von möglichen Schäden an Ihrem Haus noch vor Baubeginn. Es zeigt Ihnen die geologischen Gegebenheiten des Baugrundes auf und ist eine Rückversicherung für Bauherren, um ungewollte Kosten zu verhindern, die aufgrund von schadhaften Bodenverhältnissen am Haus entstehen können. Demnach ist ein Bodengutachten Ihre langfristige Sicherheit, dass Ihr Haus problemlos auf Ihrem Grundstück platziert werden kann.

Wie erfolgt ein qualifiziertes Bodengutachten?

Zunächst wird eine Bodenuntersuchung durch einen Sachverständigen für Geotechnik vorgenommen, der mittels Kernbohrungen Bodenproben entnimmt und auf ihre Beschaffenheit untersucht. Die Proben geben Aufschluss über die verschiedenen Erdschichten und deren Eigenschaften. So werden Belastbarkeit und Tragfähigkeit des Bodens ermittelt und die Grundwasserverhältnisse bestimmt. Auf Basis der ermittelten Daten erstellt der geotechnische Fachmann das Bodengutachten.

Neben den Informationen zu Bodeneigenschaften und Standfestigkeit enthält es Angaben darüber, ob eine Regenwasserversickerung möglich ist oder ob eine Drainage zur Senkung des Grundwasserstandes vorgenommen werden sollte. Eventuelle Schadstoffbelastungen des Bodens durch Chemikalien oder andere Altlasten werden ebenfalls angeführt. Den Abschluss des Gutachtens bilden Empfehlungen zur Bauausführung. 

Bodengutachten: Geringe Kosten, Sichere Hausbauplanung

Für das Bodengutachten sind Kosten von etwa 500 bis 1.000 Euro zu veranschlagen. Sofern Sie eine detailliertere Bodenuntersuchung wünschen, sollten Sie bei einem Bodengutachten mit Kosten in Höhe von etwa 2.000 bis 2.500 Euro rechnen. In der Regel erhalten Sie das Ergebnis der Baugrunduntersuchung bereits nach wenigen Tagen. Auch wenn ein Bodengutachten Kosten verursacht, überwiegen die Vorteile ganz eindeutig, auch in finanzieller Hinsicht, da mögliche Zusatzaufwendungen im Vorfeld eingeplant werden können.

Außerdem dient ein Bodengutachten als Berechnungsgrundlage für die Finanzplanung und kann als Rückversicherung angesehen werden, da Sie im Schadensfall die Kosten nicht selbst tragen müssen, wenn Sie ein qualifiziertes Bodengutachten vorweisen können. Eventuelle Schäden am Haus wie Setzrisse, Absackungen oder Wasserschäden können Sie durch eine gründliche Baugrunduntersuchung bereits im Vorfeld vermeiden. Somit werden unter Umständen durch das Bodengutachten Kosten, die durch etwaige spätere Maßnahmen zur Schadensbegrenzung entstehen, eingespart. Diese entstehen nämlich erst gar nicht und Sie können bis ins hohe Alter sorgenfrei in Ihrem Eigenheim wohnen.

Gerne erstellen wir für Sie ein qualifiziertes Bodengutachten. Wenn Sie eine Baugrunduntersuchung in Auftrag geben möchten, setzen Sie sich einfach mit unserem Hausexperten von bauen.wiewir in Verbindung.

Fazit zum Bodengutachten: Mit einer gründlichen Bodenuntersuchung und einem fundierten Gutachten gewährleisten Sie die sichere Standfestigkeit Ihres Hauses. Es trägt somit wesentlich zum Gelingen Ihres Bauvorhabens bei.

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