Bauen in der Zukunft: Wie Fertighaushersteller sich hierfür aufstellen

## Der Hausbau beeinflusst ganz unterschiedliche Branchen

Seit Jahren wird bereits von dem sogenannten „Smart Home“ gesprochen: Unsere Häuser werden langsam mehr als nur „Wohnraum“, sie werden digitaler und intelligenter. Gleichzeitig setzen viele Bauherren auf nachhaltige Bauweise und eine besonders große Energieeffizienz. Eigenen Strom aus Solaranlagen zu beziehen, ist keine Neuigkeit mehr; Dämmmaterialen werden so angepasst, dass Häuser keine Energie mehr von außen benötigen. Doch wie werden wir in Zukunft unsere Häuser bauen? Als Fertighaushersteller beschäftigen uns schon heute die Trends von morgen. Daher werden wir die wichtigsten in den kommenden Wochen auf unserem Blog aufgreifen und erklären, wie das Haus der Zukunft aussehen wird.

Allgemein lässt sich festhalten, dass die Bauindustrie eine der Schlüsselbranchen der deutschen Industrie ist und sich daher viele Institute mit den Trends dieser auseinandersetzen. Eines davon ist die Frauenhofer-Allianz BAU, die sechs wichtige Arbeitsfelder für das Haus der Zukunft definiert hat. Diese wollen wir in den nächsten Blogbeiträgen näher beleuchten. Die Themen reichen von Baustoffen zu Nano und Software im Bau. Das Institut reagiert damit auf die sich ändernden Anforderungen der Gesellschaft an Lebenssituationen und den Komfort beim Wohnen. Als Fertighaushersteller wissen wir allerdings: Die Themen rund um das Wohnen der Zukunft drehen sich nicht nur um die Bauweise des Hauses, sondern auch um andere Wohn- und Lebenskonzepte und wie diese umgesetzt werden können: Von Co-Working, über Co-Living und Mehrgenerationenhäuser zu neuen architektonischen Trends.

Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda von Fertighausherstellern

Der demografische Wandel stellt Architekten bereits heute vor neue Herausforderungen: In München lebt zum Beispiel die Hälfte der Menschen in einem Single-Haushalt. Gleichzeitig altert unsere Gesellschaft und es werden in Zukunft kleinere, aber insgesamt mehr Haushalte benötigt. Ein weiterer Trend, der die Baubranche schon lange beschäftigt, ist das gestiegene Umweltbewusstsein und der Wunsch nach Nachhaltigkeit bei den Bauherren.

Die gesetzlichen Auflagen zur Energieeffizienz werden immer mehr verstärkt und müssen beim Bau eingehalten werden: Dadurch sind Neubauten heutzutage schon als Energiesparhäuser ausgewiesen. Welche Unterschiede hier zu beachten sind und welche staatlichen Förderungen gelten, können Sie in unserem Blogartikel über „Energiesparhäuser“ nachlesen. Auch die Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit von Baustoffen wird immer mehr zu einem wichtigen Thema in der Baubranche. Viele Bauunternehmen und Fertighaushersteller haben hierauf bereits reagiert und verwenden nachwachsende Baustoffe wie Holz und Baumaterialen, die umweltschonend recycled werden können. Auch die wachsende Zahl an Allergikern zwingt Baufirmen und Fertighaushersteller zu neuen Lösungen.
Drei Häuser, die diese Themen bereits abdecken, sind 2015 am Rand von Berlin gebaut und bezogen worden. Die Plusenergiehäuser passen sich dabei der Natur an, sind fast komplett recyclebar und versorgen sich selbst mit der benötigten Energie. Die Architekten haben dabei auf alte Traditionen, wie eine Lehmschicht um den Kamin zur Wärmespeicherung zurückgegriffen. Welche Trends und Themen sich mit dem Haus der Zukunft in Verbindung bringen lassen, werden wir in den nächsten Wochen ausführlich beleuchten.

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