Raus aus der Miete, rein ins eigene Zuhause!

Die Finanzierung einer Immobilie sollte immer gründlich geplant werden

Familienfreundlicher Wohnraum ist Mangelware. Und noch dazu sind die Mieten in den letzten Jahren fast überall außerordentlich gestiegen. Der Blick auf die weiterhin niedrigen Darlehenszinsen lässt demnach viele mit dem Gedanken spielen, sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Doch ganz egal, ob man neu bauen oder ein älteres Haus kaufen möchte - ohne einen gründlichen Kassensturz geht es fast nicht. Schließlich muss die finanzielle Belastung eines Immobilienkredites dauerhaft und ohne Probleme zu bewältigen sein.

So viel Haus ist mit dem eigenen Budget drin

“Wie viel Haus können wir uns überhaupt leisten?” Das ist die Frage, die sich viele Familien stellen. Die Antwort ist abhängig von zwei wesentlichen Faktoren: Dem frei verfügbaren monatlichen Budget und dem angesparten Eigenkapital. Dazu empfiehlt es sich, zunächst einmal alle Einnahmen und Ausgaben eines typischen Monats zu notieren, um einen genauen Überblick zu bekommen und den tatsächlichen finanziellen Spielraum auszuloten. Besonders wichtig für die Finanzierungsplanung ist es in jedem Fall, genügend Puffer einzuplanen, denn unverhofft kommt bekanntlich oft - und sinkende Einnahmen oder unerwartete Ausgaben nicht sofort Zahlungsschwierigkeiten mit sich bringen.

Das Eigenkapital: Je mehr vorhanden ist, desto besser

Aus dem verfügbaren Budget sind die monatlichen Kreditraten und die laufenden Betriebskosten für das Eigenheim zu bestreiten. Nicht zu vergessen sind die finanziellen Rücklagen für eventuell aufkommende Sonderausgaben und die laufende Instandhaltung des Hauses. Von daher gilt die folgende Fausregel: Die monatliche Rate für einen Kredit sollte maximal die Hälfte des frei verfügbaren Budgets kosten. Experten für Baufinanzierungen empfehlen des weiteren, mindestens 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten beim Kauf eines Hauses über das Eigenkapital abzudecken. Je mehr Ersparnisse vorhanden sind, umso niedriger fällt die Zinsbelastung aus. So erhöht sich etwa der Zinssatz für eine Finanzierung ohne Eigenkapital im Schnitt um rund 0,5 bis 1,0 Prozentpunkte im Vergleich zu einer Finanzierung mit 20 Prozent Eigenkapital. Auf jeden Fall sollte man beachten, dass man mit dem Eigenkapital mindestens die Nebenkosten der Immobilie zahlen kann. Dazu gehören die Ausgaben für die Grunderwerbssteuer, die Notarkosten sowie die Gebühren für den Eintrag ins Grundbuch, die bis zu 10 Prozent des Kaufpreises betragen können.

Wie bereits in unserem Blogbeitrag vor einigen Wochen berichtet, bieten wir euch unseren Finanzierungsservice an. Dazu steht euch unser Fachmann in Sachen Finanzierungsservice - Herr Farcken - mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Finanzierung eures Traumhauses von bauen.wiewir geht. So kommt ihr sicher und ohne Umwege ins eigene Zuhause.

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